500 Jahrfeier der Siebenschläferkirche in
RuhsTorf an der Rott


Am Samstag in der Früh um halb neun trafen wir uns.
 Na ja fast. Es gab etwas Verwirrung wegen eines kurzfristig veränderten Treffpunkts. Aber gut,
erstes Hindernis überwunden.
Wir machten uns auf den Weg, aber das zweite folgte zugleich: ein  >>Fast-Unfall<< zweier CIT-Autos.
 ich
à Das Fazit daraus:  sollte aufhören auf unseren Leithammel zu hören und gelobt sei Draganas Reaktionsschnelligkeit und die Bremsen ihres Autos!.
Aber auch diese Klippe wurde umschifft und es ging weiter Richtung Passau, begleitet von den musikalischen Klängen von Rammstein (zur Freude zweier, zum Leidwesen der
Jrestlichen Gruppe).

Die Siebenschläferkirche lag eingerahmt von allerlei bunten Zelten auf einem Hügel, an dessen Fuß sich das Dörfchen Ruhstorf erstreckte.
Ein wunderschönes Ambiente für solch ein Fest und durchaus noch ausbaufähig.

Schon bei der Ankunft und der Frage nach den Verantwortlichen wurde klar das mit der Organisation bei diesem Fest nicht alles, sagen wir mal, aufeinander abgestimmt war.
Das wurde umso klarer als wir einen der Veranstalter fanden und bei dem Gespräch heraus kam, das nun doch Zimmer für uns gebucht waren. Na ja, zu spät, wir hatten nichts dabei, außer das was wir am Leibe trugen. (Der Vorschlag die Unterhosen am nächsten Tag einfach )
Jumzudrehen wurde einstimmig abgelehnt!!
Nun, wie auch immer, erst mal Instrumente ausladen und die Bühne in Augenschein nehmen. Dann bekamen wir doch relativ schnell unsere Essens- und Getränkemarken. Ganze drei Stück zu je 2,50  pro Person für den ganzen Tag. Mmh…….

Es folgte eine lange Odyssee oder anders ausgedrückt: „Wo finden wir hier einen Kaffee?“
Und so wurden wir von einem Eck ins andere geschickt. Die frühere Wirtin des angrenzenden Wirtshauses, eine reizende ältere Dame, hatte dann doch Mitleid mit uns und verschaffte uns unseren Kaffee und Kakao.

Danach waren wir so weit aufgepuscht um unser erstes Konzert zu geben.
Vor gigantischem Publikum, d.h. vor einer Handvoll Leute, na ja, es war erst ein Uhr und der Aufbau noch nicht ganz abgeschlossen.
Wir sahen es als Sound check.

Nach uns spielte eine tschechische Band namens Motovidlo. Eine vierköpfige, urige Band aus Prag. Nicht unbedingt passend für einen Mittelaltermarkt, aber für jedes andere wärmstens weiterzuempfehlen, wie wir zu späterer Stunde auch noch feststellten.
Jetzt schlugen wir uns erst mal die Bäuche voll und spielten mit dem Essen.
J

Bei unserem zweiten Gespiele kam uns die Soundanlage der Band Banshee zugute die Abends auf der Freilichtbühne spielen sollte. Eine für uns völlig neue Erfahrung! Vor allem unser Leithammel war ganz begeistert davon, dass ihn die Leute auch in den hintersten Reihen noch verstanden, ohne das er sich die Lunge aus dem Leib schreien musste!
Das einzige was wir ihm in mühevoller Kleinarbeit abgewöhnen mussten, war nach jedem Lied uns zu fragen: „Was spui ma denn?? Was spui ma denn?“ Man sollte vielleicht das Mikro vorher abschalten…
Wir spielten auch wieder unseren Herr Mannelig in der deutschen Version, weswegen sich extra unsere Freunde, die Wolfsklingen, versammelt hatten.
Ihnen an dieser Stelle ein großes Dankeschön, da wir auf ihre Empfehlung hin dort aufspielen durften!

Da wir nun bis halb acht spielten, anstatt bis sechs, erhielten wir noch einmal zwei Essens/Getränkemarken.

Bei unserem letzten Auftritt fing es pünktlich zum letzten Lied mit Nieselregen an. Welch Timing!!
Inzwischen war auch Banshee eingetroffen, eine Gruppe die in ihrer Urform bereits seit 1981 existiert und sich der irischen Musik verschrieben hat.
Aufgrund der Wetterverhältnisse verlegten sie ihren Auftritt von der Freilichtbühne in das unten beim Wirtshaus aufgebaute Bierzelt.

Wir verpackten unsere Instrumente regensicher im Auto und freuten uns auf einen gemütlichen Abend im Bierzelt. Eine für uns völlig ungewohnte Situation, da wir Abends sonst nie frei hatten und den Klängen anderer Bands lauschen konnten.

Bevor Banshee loslegte sorgte Motovidlo für Stimmung. Und die fetzten!!
Wir stellten fest, dass unser wahres Talent nicht im musizieren lag, sondern darin den Bands zuzujubeln!! Wir waren ein tolles Publikum!!
Anders ausgedrückt: wir unterhielten wohl das ganze Zelt…..
Nachdem wir dann richtig in Stimmung waren, legte schließlich auch Banshee los. Und wir tobten, es war einfach genial.
Die Römertruppe am Tisch neben uns gingen genauso ab wie wir, und ihre kurzen Röcke flogen…..(wir konnten Liste führen, welch Farben die Unterhosen der Truppe hatten).
Zuguterletzt stürmten wir den Platz vor der Bühne und tanzten bis wir Wadenkrämpfe und Atemnot bekamen.
Ein gigantischer Abend!!!! Wir schlossen Freundschaft mit beiden Bands und tauschten CD´s.
Noch auf der Heimfahrt waren wir ganz verzaubert von diesem Abend….

Am nächsten Tag starteten wir erst so gegen elf und somit fast ausgeschlafen.
Aufgrund vielstimmigen Protestes diesmal mit Otto-Normalverbraucher-Musik ausm Radio.

Das erste Gespiele folgte wieder um eins, bei strahlendem Sonnenschein und bereits zahlreichem Publikum. Schon jetzt war abzusehen, dass das Fest im Laufe des Tages gut besucht sein würde.
Um zwei folgte eine Tanzeinlage bei den Wolfsklingen mit ein paar Touris.
!!
JImmer wieder schön mit Profis zu arbeiten……

Wir spielten bis um sechs abwechselnd mit Motovidlo . Und so ging ein wunderschönes Wochenende vorbei, an dem wir alte Freunde wiedersahen und neue gewannen.

Das Abschlussessen folgte im Landauer McDonalds, indem wir natürlich wieder die Attraktion waren, aber das sind wir ja gewohnt….

Und so sagen wir alle: CIRCULANER!!!

SERVUS!!!!!!!


Die CIT´ler grüßen:
- die Wolfsklingen
- Banshee
- Motovidlo

Ergebends

Eure Desideria